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Oktober 2017 17 - DAS GESICHT DES SCHAMANEN: DIE UNSICHTBARE WELT ZU SEHEN

Vision ist ein wunderbarer Prozess, für dessen Perfektion Millionen von Jahren Evolution erforderlich waren. Für viele komplexe Lebensformen - von Heuschrecken bis zu Walen - ist es das primäre Wahrnehmungsmittel. Das menschliche Sehen beruht auf drei Komponenten: den Augen, dem Sehnerv und dem visuellen Kortex im Gehirn. Die Augen wandeln Licht in elektrische Signale um. Diese Signale werden vom Sehnerv als Elektronenstrom in den visuellen Kortex übertragen (ähnlich wie das Fernsehkabel ein Signal zum Fernsehgerät überträgt). Der visuelle Kortex oder „Screening-Raum“ im Gehirn, der sich hinter den Ohren im Hinterkopf befindet, erzeugt dann ein Bild. Alles Sehen geschieht tatsächlich im Kopf, obwohl es so aussieht, als würden wir die Welt draußen sehen.

Wenn Ihr Arzt Ihr Herz überprüft, führt er möglicherweise ein Elektrokardiogramm durch. Die an Ihrer Brust angebrachten Sensoren senden ein Signal über ein Kabel an einen Schreiber, der die Herzschläge Ihres Herzschlags anzeigt. Wenn sie die Temperatur ihres Weinkellers überprüfen wollte, konnte sie einfach ein Thermometer an der Wand anbringen und trotzdem den gleichen Rekorder verwenden. Mit dem richtigen Sensor und Kabel kann der Kartenrekorder jede Art von Aktivität messen - vom Herzschlag bis zum Erdbeben. Beim normalen Sehen sind die Augen die Sensoren, der Sehnerv das Kabel und der visuelle Kortex der Rekorder. Um in die Welt der Energie zu sehen, müssen wir die Sensoren (die Augen) und das Kabel (den Sehnerv) lösen, aber wir wollen den Rekorder, den visuellen Kortex, behalten. Die einzige Funktion des Rekorders besteht darin, ein Signal in ein Bild umzuwandeln. Deshalb nenne ich es den "Vorführraum".

Die Augen nützen wenig, um die unsichtbare Welt der Energie und des Geistes wahrzunehmen. Unsere Netzhäute registrieren nur ein schmales Band im elektromagnetischen Spektrum; Sie registrieren beispielsweise kein Infrarot oder Ultraviolett, auf das die Haut leicht reagiert. Der Sehnerv hilft auch nicht, denn es ist nur ein Einwegkabel, das die Augen nur mit dem Untersuchungsraum verbindet. Der Vorführraum ist jedoch eine außergewöhnliche Struktur. Der visuelle Kortex kann Energie (elektrische Impulse vom Sehnerv) in lebende Bilder umwandeln. Somit ist der Mechanismus zum Sehen von Energie bereits vorhanden: das Wahrnehmen von Lichtenergiefeld und die darin kodierten Geschichten müssen wir nur die Signalquelle ändern und dem visuellen Kortex erlauben, das zu tun, wofür die Natur es entworfen hat - Bilder zu erzeugen.

Wir haben die Sensoren, die wir brauchen, um die Sichtweise des Schamanen zu entwickeln - sie sind das sechste Chakra (das mythische „dritte Auge“ in der Mitte der Stirn) und das vierte Chakra, das Herz. Indem wir das Herzchakra und das dritte Auge mit dem visuellen Kortex verbinden, können wir mit den Augen des Geistes und des Herzens sehen. Die Aufgabe besteht darin, ein „Kabel“ von diesen Chakren zum Untersuchungsraum im Hinterkopf zu führen.

Als Anatomiestudent habe ich gelernt, dass das menschliche Gehirn fest verdrahtet ist. Nachdem die Nervenbahnen im Gehirn eingerichtet sind, ist es sehr schwierig, sie zu ändern. Es ist unmöglich, neue neurologische Spuren in den visuellen Kortex zu legen. Wenn der menschliche Sehnerv durchtrennt ist, ist eine Person erblindet und erholt das Sehvermögen nicht wieder. Trotzdem träumt er immer noch in Farbe und Bild. Um also mit den Augen des Herzens zu sehen, müssen wir außerhalb des Gehirns ein extrazerebrales Netzwerk aufbauen. Die Sehriten des Schamanen können extrazerebrale Bahnen legen, die das Herz und das dritte Auge mit dem Screening-Raum des visuellen Kortex verbinden, um multisensorielle Bilder der Lichtwelt zu erhalten.

In den ersten Jahren unseres Lebens haben wir im Gehirn zehnmal mehr synaptische Verbindungen als im Erwachsenenalter. Synapsen sind wie Äste, die sich von Nervenzellen aus in mehrere Richtungen teilen, bis sie einen anderen Ast finden, mit dem sie sich verbinden können. Synaptische Verbindungen sind die Wege, über die wir Informationen verarbeiten. Als wir noch Kleinkinder waren, haben wir vielleicht sechs verschiedene Wege gefunden, um uns einem Wasserglas zu nähern und es aufzuheben. Schließlich, als wir erfuhren, wie es für uns am besten war, Links- oder Rechtshänder zu sein, schrumpften die anderen Wege und starben.

Synapsen verbinden eine Gehirnzelle mit einer anderen und können mit Spuren in einem Wald verglichen werden. Einige Wege sind sehr direkt und führen über Wiesen zum Fluss. Andere Pfade sind umständlicher und führen durch Pappeln und Ulmen, aber schließlich zum selben Fluss. Sobald wir unsere Karten der Realität gezeichnet haben, sterben 90 Prozent unserer synaptischen Verbindungen. Wir lernen nur einen Weg kennen, um an den Fluss zu gelangen. Die anderen Routen werden gelöscht.

In unserer Kultur hat die Abbildung der Landschaft der unsichtbaren Welt keine Priorität. Diese spirituelle Landschaft wird nicht einmal als real anerkannt. Menschen aus dem Westen haben keine neuronalen Wege entwickelt, um Energie zu spüren. Also müssen wir diese Pfade außerhalb des Gehirns verlegen. Man kann sie sich als Meridiane aus goldenem Licht vorstellen, die an der Außenseite des Kopfes entlang verlaufen und das dritte Auge und das Herz mit dem visuellen Kortex verbinden. Diese Pfade leiten multimodale sensorische Daten wie Bilder, Texturen, Geräusche, Geschmäcker, Gefühle und Düfte weiter.

Nächste Woche: Erfahren Sie, wie Sie sich mit Ihrer inneren Wahrnehmung verbinden können.

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